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Geflügelpest grassiert weiter im Landkreis Haßberge

08.03.2021

Täglich gibt es eine Vielzahl von Anfragen rund um die Schutzmaßnahmen vor der Geflügelpest beim Veterinäramt des Landratsamtes Haßberge. Die meisten Anrufer möchten wissen, wie lange Geflügel noch im Stall gehalten werden muss. Die Antwort ist immer dieselbe: „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wie lange das Geflügelpestgeschehen noch andauert. Das Virus grassiert weiter unter den Wildvögeln im Landkreis. Natürlich ist die Geflügelhaltung unter den aktuellen Umständen nicht immer tierartgerecht, aber wer sich leichtfertig, beispielsweise über die Aufstallpflicht, hinwegsetzt riskiert nicht nur ein Bußgeld von bis zu 30.000,- Euro, sondern auch das Leben seines Geflügels und des Geflügels der benachbarten Geflügelbestände. Seit dem 26. Januar gelten im Landkreis Haßberge besondere Schutzmaßnahmen (unter www.hassberge.de), zu denen auch die Stallpflicht gehört. Leider gehen beim Landratsamt zahlreiche Anzeigen wegen Verstößen gegen die Stallpflicht ein. Die Verweigerungshaltung mancher Geflügelhalter gegenüber den Schutzmaßnahmen stößt hier auf sehr großes Unverständnis. Zuwiderhandlungen werden daher entsprechend konsequent geahndet. Tierseuchenschutz ist auch Tierschutz. In Beständen, in denen die Geflügelpest ausbricht, muss jeder Vogel getötet werden! In den nordbayerischen Landkreisen Bayreuth und Würzburg ist genau das bereits geschehen. Sobald sich an der Geflügelpestsituation im Landkreis etwas ändert, wird dies auf der Homepage des Landratsamtes www.hassberge.de bekannt gegeben. Die aktuelle Allgemeinverfügung hat solange Gültigkeit, bis sie aufgehoben wird! Weitere Informationen zum Seuchengeschehen auch unter www.lgl.bayern.de oder www.fli.de