Kirchlauter
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Wanderwege in der Gemeinde Kirchlauter

Nordöstlich von Pettstadt

Wir beginnen unsere 4, 7 km lange Wanderung am Dorfplatz von Pettstadt, einem Dörfchen, das im Jahre 2000 als das schönste Dorf Unterfrankens ausgezeichnet wurde.(1) Wir verlassen den Ort Richtung Norden und sehen bereits nach wenigen 100 m links in der Waldecke den Wasserhochbehälter für Pettstadt. Bevor wir in den Wald hineinmarschieren, lohnt es sich durchaus einmal zurück zu schauen, über die Höhen der Haßberge, des Ebelsbach-Tales bis hinüber in den Steigerwald (2). Nach 900 m verlassen wir den Weg der geradeaus zum Stachel, der höchsten Erhebung der Haßberge führt, nach rechts und nach weiteren 400 m, also nach 1,3 km Gesamtwanderstrecke, sind wir am "kleinen hohlen Stein". Es handelt sich um einen unscheinbaren Felsblock, der am tiefsten Punkt des Waldweges liegt, genau dort, wo wir über einen Rohrdurchlass ein kleines Rinnsaal überqueren, das rechts unten aus den Bäumen hervorschaut (3).

Nach weiteren 1,3 km, wir sind bereits wieder aus dem Wald heraus und haben den Höhenzug erklommen, können Fußkranke geradeaus nach Pettstadt weitergehen; wir dagegen halten uns nach links und kommen nach wenigen 100 m auf einen asphaltierten Weg, der uns nach insgesamt 3,6 km zum kleinen Tümpel am alten Pettstadter Weg führt. (4)

Wer noch Zeit hat und ein Gespür für Kultur, macht nun einen kurzen Besuch in Kirchlauter (5). Sehenswert sind auf jeden Fall die Lauter-Quelle, das Schloss - bitte nur den Hof und nicht den Park betreten - die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, der umgestaltete Kirchenvorplatz. Die Bewohner der Kirchenstraße 6 lassen Sie sicherlich auch einen Blick in das dortige Schmiede Museum werfen. Wir jedoch gehen nach rechts zurück zu unserem Ausgangsort und sehen kurz vor Pettstadt noch ein altes Steinkreuz (6).

Im gastlichen Gutsgasthof wartet nun eine Brotzeit auf uns, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen.