Kirchlauter
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Wanderwege in der Gemeinde Kirchlauter

Im Haßwald Süd

Wir beginnen unsere insgesamt 7 ½ km lange Wanderung, nachdem wir uns in dem idyllischen Dorf, der "Hauptstadt der heiligen Länder", etwas umgesehen haben. Schloss, Lauterquelle, Kirchenvorplatz und Kirche sind einen Besuch wert; ebenso das Schmiedemuseum, in das Sie der Bewohner der Kirchenstraße 6 ganz sicher einen Blick werfen lässt (1). Entlang der Tonbergstraße betreten wir zwischen Sportplatz und Siedlung die Flur in Richtung Alte Lauter. Der Wegbelag bis auf die Höhe ist nicht fußgängerfreundlich, aber am Rande geht es schon. Am Feldgehölz links steht ein Holzkreuz (2), 200 m weiter das Vierzehnheiligen-Denkmal, das 1995 aus Privatspenden anlässlich der 550jährigen Wiederkehr der Ersterscheinung in Vierzehnheiligen und der ebenso alten Gründung der Pfarrei Kirchlauter errichtet wurde (3). Nach einem Kilometer Wegstrecke erreichen wir die große Kreuzung am Fuß des Tonberges. Wir orientieren uns nach rechts und nach weiteren 1,5 km, wenn rechts die schwarze Tongrubenstraße abzweigt, nach links. Nach weiteren 200 m könnten wir nach links über den Tonberg wieder Kirchlauter ansteuern (4), halten uns aber rechts und erreichen nach weiteren 300 m, also nach mittlerweile 3 km Wegstrecke eine Weggabelung wo die Franz-Kirchner-Straße endet. Wir gehen nach links und bereits nach einigen Metern sehen wir ein rotes Ziegeldach durch die Bäume schimmern (5). Nach 300 m erreichen wir das Jägerhaus. Eigentlich wäre jetzt Zeit für eine kleine Rast. Beim Weiterlaufen sehen wir rechts eine Wildfütterung und erreichen nach insgesamt 3, 7 km den Steigweg.

Wer Zeit hat, gute Füße und keine Brotzeit dabei, kann hier nach rechts abbiegen und im 2 km entfernten Reutersbrunn eine deftige Brotzeit machen. Wir aber gehen nach links, erreichen nach 600 m die von links kommende Schnellbrunnenstraße und werfen vorher einen Blick auf das Bild der hl. Familie links an der Eiche (6). Nach weiteren 400 m stehen wir auf einer großen Kreuzung. Es packt uns die Neugierde; wir überqueren die Kreuzung geradeaus und landen auf einem nicht ausgebauten alten Waldweg. Nach 100 m stehen wir vor einem herrlichen, alten Stein, dem "Marterl" (7). Das "Marterl" ist eigentlich ein Grenzstein der nur deshalb etwas besonders hergerichtet ist, weil er die Gemarkungsgrenze zwischen Kirchlauter und Ebern darstellt und der Weg auf dem wir ihn gefunden haben, einst die Hauptverbindung zwischen Kirchlauter und Ebern war. Wer will kann nun bereits eine Abkürzung nehmen und auf dem Trampelpfad - sich halb links haltend -  Kirchlauter ansteuern. Zurück auf der großen Kreuzung gehen wir nach links (auf unserem ursprünglichen Weg also rechts) und erreichen nach 500 m die Gabelung, wo die Kirchlauterer Straße nach rechts abbiegt (obwohl ja Kirchlauter links liegt). Dort halten wir uns dann links und nach weiteren 200 m verlassen wir die ausgebaute Wegtrasse die rechts weitergeht und steigen halblinks auf einem alten Erdweg den Hang hinauf (8). Rechts an der Schonung vorbei erreichen wir einen mit Bauschutt befestigten Waldweg, der uns nach weiteren 600 m wieder auf einen ausgebauten Forstweg bringt. Auf halber Strecke, dort wo links der Hochwald beginnt, kommen wir an der "Bildeiche" (9) vorbei. Woher sie ihren Namen hat sehen wir deutlich; ein Bild der Madonna von Lourdes wurde hier vor einigen Jahren angebracht. Auf der Forststraße, nach mittlerweile 6 km Strecke, könnten wir geradeaus Kirchlauter anlaufen. Ein kurzer Schritt zum Waldrand lohnt sich aber auf jeden Fall, Kirchlauter liegt mit seiner ganzen "Nordost-Breitseite" vor uns (10). Wir aber sind fit, und wenden uns deshalb nach rechts um noch in einer weiteren Schleife das Alte - Lauter - Tal wieder zu erreichen. Am See (11) vorbei steuern wir nun wieder Kirchlauter zu und vergessen nicht gegenüber der Schultreppe am dort neuerrichteten Kreuz dem Herrgott noch einmal für seine Schöpfung zu danken, die wir auf dem 7,5 km langen Rundweg genießen konnten (12).

Dieser Weg ist vom Naturpark Haßberge mit dem Schild "Milan" markiert.