Kirchlauter
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Winterhof

Der Winterhof, im Volksmund auch „Hegenberg“ bezeichnet, wird erstmals beim Erwerb des Burgbesitzes von Kirchlauter durch Moritz von Guttenberg im Jahre 1502/03 genannt. Ab 1666 wird der Hof regelmäßig als „Winterhof“ in den Quellen geführt. Die Lage an einem höher gelegenen Hang oberhalb von Kirchlauter verschaffte ihm wohl in Winterszeiten eisige Temperaturen und diesen Namen.
Der Hof wird bis zur Säkularisation immer im guttenbergischen Eigentum geführt und wird seit dem 19. Jahrhundert bei der Gemeinde Kirchlauter verwaltet.

Quellen und Literatur: Norbert Kandler, Geschichte der Pfarrei und ihres Umfeldes bis zur Barockzeit, Würzburg, 1985. Ders. Lutere-Lauter-Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Kirchen, Kapellen und Schloß in der Pfarrei Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Die Mariä-Himmelfahrtskirche zu Kirchlauter, 2009. Ders. Kirchlauter, in: Körner/Schmid (Hrsg.) Handbuch der Historischen Stätten, Bayern II, Franken, S. 262 f. Hellmut Kunstmann, Schloss Kirchlauter, Neustadt/Aisch, 1976.



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