Kirchlauter
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Weikartslauter und Mittelmühle

Der Name leitet sich wohl von seinem Gründer „Wicer“ oder „Schwiker“ ab, der hier unterhalb von Kirchlauter direkt am Lauterbach Siedlung und Mühle gründete. Die im Volksmund gebräuchliche „Mittelmühle“ kommt von ihrer Lage zwischen Hecklesmühle und Hasenmühle her. In einer Güterbeschreibung für das Benediktinerkloster St. Michael in Bamberg vom Jahre 1251 werden „Wicgersluter“ mit sechs Gütern und einer Mühle zusammen mit „Lewther“ (Kirchlauter) genannt. Diese Güter werden bis 1494 beim Kloster aufgezählt. Ab 1502 erwirbt Mühle und Siedlung der neue Kirchlauterer Dorfherr Moritz von Guttenberg, der in der Folgezeit immer noch von der Abtei St. Michael mit der Siedlung belehnt wird. Verwaltet wurde der Weiler bis zum Jahre 1689 im Amt Eltmann/Wallburg, dann kam er in das Amt und die Zent Kirchlauter. Seit 1803 wurde es bei den Gleichen Behörden wie Kirchlauter verwaltet, in dessen Gemeindeverband es bis heute gehört.

Quellen und Literatur: Norbert Kandler, Geschichte der Pfarrei und ihres Umfeldes bis zur Barockzeit, Würzburg, 1985. Ders. Lutere-Lauter-Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Kirchen, Kapellen und Schloß in der Pfarrei Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Die Mariä-Himmelfahrtskirche zu Kirchlauter, 2009. Ders. Kirchlauter, in: Körner/Schmid (Hrsg.) Handbuch der Historischen Stätten, Bayern II, Franken, S. 262 f. Hellmut Kunstmann, Schloss Kirchlauter, Neustadt/Aisch, 1976.



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