Kirchlauter
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Paßmühle rechts des Baches

Ursprünglich wird die Mühle im 16. Jahrhundert nach dem dort wohnenden Besitzer „Steyger“ Steigersmühle genannt. Um 1680 kam sie in Besitz des in Neubrunn gelegenen „Bastels-Erbes“, einem Hof, der nach seinem Bewohner „Sebastian“, im Dialekt „Bastel“, benannt wurde. Seither taucht immer mehr neben der „Steigersmühle“ die Bezeichnung „Bastelsmühle“ auf und setzt sich schließlich als Paßmühle durch.
1830 kommt die Mühle zum Landgericht Gleusdorf und gehört seit 1864 in die Gemeinde Neubrunn, während der Teil auf der anderen Seite des Baches in der Gemeindeflur von Breitbrunn liegt. Seit 1978 wird die Mühle in der Gemeinde Kirchlauter geführt.
Der vor der Mühle durch einen Neubrunner Bürger 1724 errichtete Bildstock zeugt durch seinen Dekor mit Trauben und Weinbeerblättern vom einstigen Weinbau in der Gegend.

Quellen und Literatur: Norbert Kandler, Geschichte der Pfarrei und ihres Umfeldes bis zur Barockzeit, Würzburg, 1985. Ders. Lutere-Lauter-Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Kirchen, Kapellen und Schloß in der Pfarrei Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Die Mariä-Himmelfahrtskirche zu Kirchlauter, 2009. Ders. Kirchlauter, in: Körner/Schmid (Hrsg.) Handbuch der Historischen Stätten, Bayern II, Franken, S. 262 f. Hellmut Kunstmann, Schloss Kirchlauter, Neustadt/Aisch, 1976. Norbert Kandler, Neubrunn, Filialort und Gotteshaus, Kirchlauter 1984. Ders./Herbert Roller, Neubrunn, ein Haßbergdorf, 2001.



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