Kirchlauter
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Kirchlauter und seine Ortsteile

Goggelgereuth

Mit einer Zehntbelehnung der Familie von Rotenhan zu Renntweinsdorf durch den Würzburger Bischof wird „Godalgerüthe“ im Jahre 1373 erstmals erwähnt. Der Name deutet wohl auf eine Rodung durch kirchliche Persönlichkeiten (Godal, der Priester) hin.
Zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert wechselt die Lehensherrschaft über die Siedlung einige

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Hecklesmühle


Beim Erwerb des Güterkomplexes für eine neu zu gründende Pfarrei aus dem Besitz der Ritter von Füllbach im Jahre 1445 wird die Lohlesmühle erstmals genannt, bei der es sich um die Hecklesmühle handelt. Der Name resultiert wohl aus dem Hausnamen „Heckla“, wie im Volksmund der Müller gezeichnet wurde. So wird die Mühle schon in einer Wässerungsordnung des Jahres

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Klaubmühle


Das aus dem Slavischen stammende Wort „Chleb“ meint Brot und macht klar, dass seit alters in der Mühle Getreide gemahlen wurde. In einem Pachtvertrag zwischen einem Neubrunner Bürger und dem Herrn von Guttenberg über einen Acker aus dem Jahre 1575 wird die „Klaibmühle“ erstmals erwähnt. Seit 1593 gehörte sie zur Ausstattung der evangelischen

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Neubrunn


Die von steilen Hängen umgebene Siedlung dürfte sich erst im 9. Oder 10. Jahrhundert entwickelt haben. Eine erste Erwähnung von „Nuwenbrunnen“ findet sich in einer Schenkungsurkunde des Jahres 1151, in der ein Edelfreier, Ekkehart von Hellingen, seine Güter im Dorf an das Bamberger Kanonikerkloster St. Jakob schenkt, weil es dessen Sohn ins

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Paßmühle rechts des Baches


Ursprünglich wird die Mühle im 16. Jahrhundert nach dem dort wohnenden Besitzer „Steyger“ Steigersmühle genannt. Um 1680 kam sie in Besitz des in Neubrunn gelegenen „Bastels-Erbes“, einem Hof, der nach seinem Bewohner „Sebastian“, im Dialekt „Bastel“, benannt wurde. Seither taucht immer mehr neben der „Steigersmühle“ die Bezeichnung „Bastelsmühle“

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Pettstadt


Der Name lässt auf eine Stätte oder einen Ort schließen, der Bete oder Steuer einbringt.
In einem Besitzstandsverzeichnis der Bamberger Benediktinerabtei St. Michael aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts (um 1145) werden acht Güter in Bettstadt als Besitz der Abtei aufgezählt. Obwohl es in der Nähe von Bamberg noch eine weitere Siedlung „Pettstadt“ gibt

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Weikartslauter und Mittelmühle

Der Name leitet sich wohl von seinem Gründer „Wicer“ oder „Schwiker“ ab, der hier unterhalb von Kirchlauter direkt am Lauterbach Siedlung und Mühle gründete. Die im Volksmund gebräuchliche „Mittelmühle“ kommt von ihrer Lage zwischen Hecklesmühle und Hasenmühle her. In einer Güterbeschreibung für das Benediktinerkloster St. Michael in Bamberg vom

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Winterhof

Der Winterhof, im Volksmund auch „Hegenberg“ bezeichnet, wird erstmals beim Erwerb des Burgbesitzes von Kirchlauter durch Moritz von Guttenberg im Jahre 1502/03 genannt. Ab 1666 wird der Hof regelmäßig als „Winterhof“ in den Quellen geführt. Die Lage an einem höher gelegenen Hang oberhalb von Kirchlauter verschaffte ihm wohl in Winterszeiten eisige

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