Kirchlauter
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Klaubmühle

Das aus dem Slavischen stammende Wort „Chleb“ meint Brot und macht klar, dass seit alters in der Mühle Getreide gemahlen wurde. In einem Pachtvertrag zwischen einem Neubrunner Bürger und dem Herrn von Guttenberg über einen Acker aus dem Jahre 1575 wird die „Klaibmühle“ erstmals erwähnt. Seit 1593 gehörte sie zur Ausstattung der evangelischen Pfarrei Dörflis, die durch Ernst Fuchs von Bimbach zu Burgpreppach gegründet wurde.
1620 wird die „Klobmühle“ an einen Privatmann veräußert. 1694 kommt sie in den Besitz des Bamberger Fürstbischofs Franz Lothar von Schönborn. Sie gehörte seit dem 18. wohl zum nahe gelegenen Bischofsheim, kam 1864 aber zur Gemeinde Neubrunn. Somit befindet sie sich heute in der Gemeinde Kirchlauter.

Quellen und Literatur: Norbert Kandler, Ders. Lutere-Lauter-Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Kirchen, Kapellen und Schloß in der Pfarrei Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Die Mariä-Himmelfahrtskirche zu Kirchlauter, 2009. Ders. Kirchlauter, in: Körner/Schmid (Hrsg.) Handbuch der Historischen Stätten, Bayern II, Franken, S. 248 f.



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