Kirchlauter
Volltextsuche

Hecklesmühle

Beim Erwerb des Güterkomplexes für eine neu zu gründende Pfarrei aus dem Besitz der Ritter von Füllbach im Jahre 1445 wird die Lohlesmühle erstmals genannt, bei der es sich um die Hecklesmühle handelt. Der Name resultiert wohl aus dem Hausnamen „Heckla“, wie im Volksmund der Müller gezeichnet wurde. So wird die Mühle schon in einer Wässerungsordnung des Jahres 1567 „Hecklesmühle“ bezeichnet. Sie gehörte zum festen Bestandteil der Pfarrpfründe, wurde seit dem 17. Jahrhundert aber im Gerichtsbezirk von Kirchlauter und seit dem 19. Jahrhundert bei der Gemeinde Kirchlauter geführt.

Quellen und Literatur: Norbert Kandler, Geschichte der Pfarrei und ihres Umfeldes bis zur Barockzeit, Würzburg, 1985. Ders. Lutere-Lauter-Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Kirchen, Kapellen und Schloß in der Pfarrei Kirchlauter, Würzburg 1995. Ders. Die Mariä-Himmelfahrtskirche zu Kirchlauter, 2009. Ders. Kirchlauter, in: Körner/Schmid (Hrsg.) Handbuch der Historischen Stätten, Bayern II, Franken, S. 262 f. Hellmut Kunstmann, Schloss Kirchlauter, Neustadt/Aisch, 1976.



zurück