Breitbrunn
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Breitbrunn und seine Ortsteile

Edelbrunn

Hinter dem heutigen Weiler verbirgt sich eine viel ältere Slawen- oder Wendensiedlung, die sich im Grunde bis heute noch in der Flurbezeichnung bzw. im Volksmund als „Gebitzn, Göbitz, Gäwizn, Godwitz" gehalten hat. Das slawische Wort „god" bedeutet so viel wie geeignetes, gutes, ertragreiches Land. Möglicherweise geht die Bezeichnung aber auch auf die Gründung eines „Godovici" zurück.

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Finkenmühle

Der Name leitet sich wohl aus der in der Nähe liegenden Flurbezeichnung „Finkenleite" ab, die heute nicht mehr gebräuchlich ist. ,Die Mühle am Köhlersbach hat schon im Jahre 1599 bestanden, da sie auf der Zweidler-Karte bereits abgebildet ist. Sie muss aber erst kurz zuvor gebaut oder um diese Zeit wieder neu aufgerichtet worden sein, denn im Jahre 1613 stand bei der Taufe der Tochter des Breitbrunner Hans Weltmann eine Margareta, die Frau des Klaus Mürsbachers aus der „Neuen Mühle unter dem Hermmesberg", als Patin zur Verfügung.

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Hasenmühle

Die Hasenmühle steht an der Stelle des alten Kottendorf, das im 13. Jahrhundert zum Besitz der Grafen von Truhendingen gehörte. ,Schon Anfang des 15. Jahrhunderts schien die Siedlung aus unbekannten - möglicherweise aus wirtschaftlichen - Gründen eingegangen zu sein. Grund und Boden der Wüstung wurden zwischen den Jahren 1450 und 1550 jedenfalls an viele Bürger und Ministerale in der Umgebung verpachtet.

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Hermannsberg

Die Entstehung dieser Siedlung geht sicherlich auf den Besitz dieser Hanglage durch einen Ritter und Ministerialen namens Herimann oder Hermann zurück, an der schließlich ein Gut gebaut wurde.

Mit dem Verkauf der 16 Güter in Breitbrunn durch Dietrich und dessen Frau Elisabeth von Hohenberg am 28. September 1338 wird der Name erstmals in einer Urkunde aufgeführt.

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Lußberg

Eine der größten Erhebungen in den Haßbergen, die sich von Westen nach Osten erstreckt, ist der Lußberg. Am westlichen Ende des 460 m hohen Bergrückens ragt ein markanter Steinfelsen heraus, der heute als Veitenstein bekannt ist und der eine sagenumwobene Felshöhle birgt. Am Fuße des Veitensteins liegt die gleichnamige  Siedlung Lußberg am Lauterbach entlang, die ihren Namen nach dem Bergmassiv „Lußberg" erhalten hat.

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Förstersgrund bei Kottendorf

Es handelt sich hier um eine neuere Gründung, die möglicherweise aus einem ursprünglichen Forsthaus entstanden ist. Viel älter ist sicherlich der dort in der Nähe liegende Kreuzstein am sogenannten Jungfernkreuz, an dessen Stelle der Sage nach ein Mädchen beim Schweinehüten durch einen Ritter ermordet worden sein soll. Jedenfalls benutzte man für den Gedenkstein einen sehr alten - vermutlich aus prähistorischer Zeit stammenden - Schalenstein.

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Kottendorf

Ursprünglich lag Kottendorf an Stelle der heutigen Hasenmühle und war wohl eine Siedlung von Slawen, die beim Landesausbau im 8./9. Jh. durch die Franken herangezogen wurden. Bei der Namensdeutung kann zum einen ein slawischer Personenname „Kotto" eine Rolle gespielt haben. Dies würde dann soviel wie Dorf des Kotto  bedeuten. Ebenso könnte auch der Name Kottendorf von dem niederdeutschen Wort „Kothe" abgeleitet werden, was so viel wie einfaches Haus oder Gesindewohnung ohne Hof und Feld heißt.

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Doktorshof

Der Hof ist eine sehr junge Siedlung und der Name könnte entweder „Hof eines Doktors" oder den Spitznamen für einen sehr gescheiten, heilkundigen oder alles besser wissenden Besitzer bedeuten.
Wahrscheinlich aber kommt der Name vom sogenannten Doktorsholz, also vom Wald im Besitz eines „Doktors", an dessen Rand der Hof entstand.

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Paßmühle links des Baches


Der Name „Bastelmühle" , wie sie im 19. Jahrhundert genannt wurde, kommt nicht von „Paß", sondern wahrscheinlich von der dialektmäßigen Aussprache des Namens „Sebastian" als „Bastei". Vorher hieß sie Steigersmühle, zurückgehend auf eine Besitzerfamilie Steiger, die in Neubrunn und der Mühle im Jahre 1598 gesichert ist.

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