Breitbrunn
Volltextsuche

Förstersgrund bei Kottendorf



Es handelt sich hier um eine neuere Gründung, die möglicherweise aus einem ursprünglichen Forsthaus entstanden ist. Viel älter ist sicherlich der dort in der Nähe liegende Kreuzstein am sogenannten Jungfernkreuz, an dessen Stelle der Sage nach ein Mädchen beim Schweinehüten durch einen Ritter ermordet worden sein soll. Jedenfalls benutzte man für den Gedenkstein einen sehr alten - vermutlich aus prähistorischer Zeit stammenden - Schalenstein.

In den Pfarrmatrikeln von Kirchlauter erscheint der Hof Förstersgrund bei Kottendorf erstmals mit der Taufe eines Wolfgang, Sohn des Johannes und seiner Frau Eva Brehm am 30. Mai 1697 (Taufpate: Wolfgang Appel aus Edelbrunn). 1795 wurde der Weiler mit Kottendorf im Amt Baunach verwaltet und 1830 standen dort ein Hof mit drei Wohngebäuden. Als Bewohner sind 1851 Margareta Weiß und Andreas Hofmann 1901 bekannt.

Im 19. Jh. lag Förstersgrund mit Kottendorf bei der Gemeinde Lußberg.


Quelle: „Breitbrunn 875 Jahre" von Norbert Kandler



zurück