Breitbrunn
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Doktorshof

Der Hof ist eine sehr junge Siedlung und der Name könnte entweder „Hof eines Doktors" oder den Spitznamen für einen sehr gescheiten, heilkundigen oder alles besser wissenden Besitzer bedeuten.
Wahrscheinlich aber kommt der Name vom sogenannten Doktorsholz, also vom Wald im Besitz eines „Doktors", an dessen Rand der Hof entstand.

In den Taufregistern der Pfarrei Kirchlauter erscheint der „Hof bei dem Doctorsholz" zum ersten Mal am 16. Januar 1705 mit der Taufe einer Katharina, Tochter des Nikolaus und der Margaretha Betz. Verwaltet wurde der Hof damals im Amt der Vogtei Baunach, wohin der Besitzer, Klaus „Petz", im Jahre 1729 seine Steuern zu zahlen hatte. Der Bewohner Valentin Seubert wurde 1835 von Kirchlauter nach Rentweinsdorf umgepfarrt, da er offenbar protestantisch war. Ab 1839/40 wurde der Hof immer mit der Gemeinde Lußberg genannt. Als Bewohner sind weiterhin Andreas Seubert und Johann Vogler (1852) sowie Christian Fischer (1906) bekannt.


...aus „Breitbrunn 875 Jahre" von Norbert Kandler



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