Breitbrunn
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Neues aus dem Gemeindeleben

18.01.2023

Nachdem am 23.11.2022 der Zuwendungsbescheid des Wasserwirtschaftsamts Bad Kissingen zur Erstellung eines Sturzflutenrisikomanagements über in Aussicht gestellte 150.000 Euro eingetroffen ist, folgt als nächster Schritt die Ausschreibung des Konzepts. Daran schließt sich die Vergabe im Gemeinderat an.

Auch für den Breitbandausbau in Kooperation mit den Gemeinden Ebelsbach, Kirchlauter und Stettfeld liegt inzwischen der Zuwendungsbescheid der Regierung für die Förderung nach der Bayerischen Gigabit-Richtlinie über 2.782.938,00 € vor. Demnach entfallen auf die Gemeinde Breitbrunn Mittel in Höhe von 693.130,00 €, wobei der zu leistende Eigenanteil bei 77.014,65 € liegt. Im Gegenzug ist noch mit Geldern zu rechnen, da die Telekom die von der Gemeinde bereits realisierte Infrastruktur ablösen wird. Am 17.01.2023 erfolgte die Vertragsunterzeichnung mit der Telekom, so dass in spätestens 48 Monaten der Ausbau der förderfähigen Anschlüsse abgeschlossen sein muss.

Sektempfang an Silvester; Bild: Günther Geiling

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich an Silvester am Denkmal in Breitbrunn zusammengefunden, um zusammen den Auftakt für das Jubiläumsjahr „900 Jahre Breitbrunn“ zu begehen. Nach einer kurzen Ansprache der Bürgermeisterin und einem kleinen Feuerwerk verbrachten die Anwesenden bei Sekt und angenehmen Temperaturen ein paar schöne gemeinsame Stunden. Allen Helfern ein herzliches „Vergelt´s Gott“!

Der Dachstuhl des Feuerwehrhauses in Lußberg wurde über die Weihnachtszeit von vielen freiwilligen Helfern der Feuerwehr Lußberg in Eigenregie gedämmt. Damit ist nicht nur das Dachgeschoss besser nutzbar, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Energieeinsparung bei den kommunalen Gebäuden geleistet worden. Ein großes Dankeschön geht daher an die Kameraden der Feuerwehr, die in ihrem wohlverdienten Weihnachtsurlaub ihre Zeit für diese Aktion geopfert haben!

In der letzten Sitzung des Jahres am 20.12.2022 mussten, bevor die gemütliche Abschlussrunde eröffnet werden konnte, doch noch einige Beschlüsse gefasst werden. Der Sanierung und Aufstockung eines Einfamilienhauses im Finkenmühlweg wurde zugestimmt, während beim eingereichten Bauantrag (die Bauvoranfrage war bereits durch das Landratsamt genehmigt worden) zur Pferdehaltung in der Hauptstraße zwar dem Umbau der Scheune und der Errichtung eines Mistlagers das Einvernehmen erteilt wurde, der Anlage einer Koppel auf dem Grundstück jedoch nicht. Dies entspricht der zuvor gefassten Beschlusslage in der Bauvoranfrage. Gegen den Bau einer Garage mit Dachterrasse in der Bräunleinsgasse wurden keine Einwände erhoben.

Die Planungen zum neuen Baugebiet „Steingasse“ sollen nach einhelliger Meinung des Gemeinderats vorerst aufgrund der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Situation nicht weiterverfolgt werden, eine Fortführung ist erst angedacht, wenn sich die Lage entspannt hat und der Umgriff mit den daraus folgenden Konsequenzen sinnvoll kalkuliert werden kann. Der Gemeinderat hat noch einmal betont, dass er die Bedenken der Anlieger in der Hauptstraße wegen einer weiteren Überlastung des Abwasserkanals, die auch durch eine Unterschriftenliste ausgedrückt wurden, durchaus ernst nehme. Das Planungsbüro wurde von Anfang an auf diese Problematik hingewiesen, wobei immer wieder versichert wurde, dass die Einleitung des reinen Schmutzwassers aus einem im Trennsystem erschlossenen Baugebiets – unabhängig von der gewählten Variante – zu keiner Zuspitzung der Lage führen werde. Die Einleitungsmenge ist – verglichen mit der bei Starkregen anfallenden Masse an Oberflächenwasser aus dem oberhalb gelegenen Ortsteil – zu vernachlässigen. Aus diesem Grund wurde auch die Erstellung eines Sturzflutenrisikomanagements angestoßen. Zur Entschärfung der Diskussion wurde ebenfalls noch einmal klargestellt, dass eine kanalmäßige Erschließung über den Steinbruchsweg nie vorgesehen war, es sollte lediglich die verkehrstechnische Erschließung auf diesem Weg erfolgen.

Unter „Informationen“ wurde bekanntgegeben, dass der bisherige Bauamtsleiter, Herr Mathias Stretz, Matthias Klauda als Verwaltungsstellenleiter der VG Ebelsbach zum 01.01.2023 abgelöst hat. Die Stelle des Bauamtsleiters ist derzeit ausgeschrieben. Zudem sprach die Bürgermeisterin Herrn Stefan Greul ihren Dank für seinen Arbeitseinsatz an der Leichenhalle in Lußberg aus. Nach Vorarbeiten des Bauhofs hatte Herr Greul den Einbau der neuen Fenster übernommen. Auch den Gemeinderäten, die bei der Pflanzaktion mit unterstützt hatten, wurde gedankt.